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Heimkehle - Uftrungen

Die Heimkehle wird 1357 unter dem Namen „Heymelkellen" zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Doch die frühe Entdeckung blieb lange Zeit ohne Bedeutung, und wissenschaftlich interessierte Besucher erschienen nur wenige. So kam es, dass die Höhle erst am 12. September 1920 unter der Leitung von Theodor Wienrich für den Besucherverkehr erschlossen wurde und eine elektrische Beleuchtung bekam. Sogleich erweckte die Höhle das Interesse der Bevölkerung, und die Heimkehle erfreute sich einer hohen Besucherzahl. 1921 wurde ein Stollen in den Berg getrieben, um einen Rundgang zu ermöglichen.
Die Heimkehle liegt im Hauptanhydrit des Zechsteins und ist neben der Segeberger Kalkberghöhle die einzige ausgebaute Schauhöhle in Gips. Noch heute findet man in der Heimkehle mit Wasser gefüllte Höhlenteile. Im sogenannten „Heimensee" gelang es Tauchern zum Beispiel, 60 m weit und 12 m tief in die Unterwasserhöhle vorzudringen, wo die Höhlenbildung noch aktiv ist. Ergänzt wird die Höhle durch ein Karstmuseum und eine Laserschau.

Die „Heimkehle" (Der Heimensee). Die „Heimkehle" (Der Thyrasee). Blick in den Großen Dom der Heimkehle
(22 m hoch und 65 m im Durchmesser).

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