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Schaubergwerk
Büchenberg - Elbingerode
Das im obersten
Teil des ehemaligen, jetzt unter Wasser stehenden Grubengebäudes
eingerichtete Schaubergwerk ist seit Ende des Jahres 1989 für die
Besucher freigegeben. Der 600 m lange Rundweg, der auch für Rollstuhlfahrer
geeignet ist, vermittelt ein Bild von der Bergmannsarbeit in
den 50er und 60er Jahren in der ehemaligen DDR. Vor allem der
Abtransport des Erzes aus dem Seilbahnkeller, die
Gewinnungstechnologie in steil stehenden Lagern und die Ausbaumöglichkeiten
zur Sicherung gegen Gebirgsbrüche werden demonstriert. Nachhaltig
bleibt ein für Mitteleuropa einmaliger geologischer Aufschluss
des Erzlagers in Erinnerung. Den Laien fasziniert an dieser Stelle
das Farbenspiel von Erz und Nebengestein. Dem Fachmann erschließt
sich auf wenigen Metern die gesamte Entstehungsgeschichte der
Lagerstätte: Die unterlagernden und aufliegenden grünen
vulkanischen Ergussgesteine (Lava) des Mitteldevon, das aus heißen
Vulkanthermen am Meeresboden vor 360 Millionen Jahren abgesetzte rötliche
Eisenerz und die in dieses Erzlager eingeschalteten schwarzen
Tuffe (vulkanische Asche). |
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Der historische Überkopflader im
Schaubergwerk Büchenberg. |
Am „Füllort" wo das Erz aus dem Vorratsbunker zum
Abtransport in die Wagen verladen wurde. |
Die große Eisenerz-Abbauhalle in
der Grube Büchenberg. |